Sonntag, 1. Mai 2016

Rezension "Das Feuerzeichen" (Bd.1) von Francesca Haig

Allgemeines

479 Seiten
Neupreis: 16,99€
Verlag: Heyne fliegt Verlag
ISBN: 978-3-453-27013-8
Übersetzerinnen: Kathrin Wolf und Sonja Rebernik-Heidegger
Originaltitel: The Fire Sermon

Meine Bewertung

3,5 Sterne

Inhalt

Mit "Das Feuerzeichen" befinden wir uns in einer dystopischen Welt 400 Jahre in der Zukunft, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Dabei ist immer einer der Zwillinge ein Alpha und der jeweils andere ein Omega. Omegas fallen dadurch auf, dass sie einen körperlichen Makel haben und mit dem Omegazeichen gebrandmarkt werden. Unsere Protagonistin Cass ist genau eine dieser Omegas, allerdings kann sie nicht verstehen, weshalb die Alphas und die Omegas nicht gemeinsam in Harmonie miteinander leben können. Ihr Bruder Zach ist bereits weit auf der Karriereleiter der Alphas aufgestiegen und versucht die Weltordnung beizubehalten. Doch ein Widerstand gegen die Alphas bildet sich schnell und schon stehen sich Cass und Zach in einem Kampf gegenüber. Doch wenn einer stirbt, stirbt auch der andere.

Meine Meinung

Mir hat dieses Buch gut gefallen. Positiv aufgefallen sind mir vor allem der Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen ließ, sowie die Grundidee des Buches. Ich fand die Idee einer Welt, in der nur Zwillinge geboren werden, sehr innovativ, da ich diese Thematik in noch keinem anderen Buch bisher angetroffen habe. Dadurch, dass das Buch aus Cass' Perspektive geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in ihre Gedankenwelt einfinden und fand ihre Gedanken nachvollziehbar. Ihr Charakter ist genau zwischen Kickass und schüchternem kleinen Mäuschen, wodurch Cass glaubhafter wirkt.

Allerdings hatte ich dadurch, dass der Fokus auf Cass lag, keinen Zugang zu den anderen Charakteren. Ich konnte keine Bindung zu den anderen Charakteren aufbauen und verstehe auch nicht die Liebesgeschichte, die eher beiläufig als vordergründig ist für diejenigen, die es interessiert. Zum anderen muss ich auch sagen, dass ich nicht den Drang verspürt habe das Buch in die Hand nehmen zu müssen, obwohl ich keine Probleme mit dem Schreibstil an sich hatte. In diesem Zusammenhang möchte ich mich beim Verlag auch entschuldigen, dass die Rezension so lange auf sich warten ließ und natürlich auch rechtherzlich bedanken für die zur Verfügungstellung des Rezensionsexemplars. Ich bin sehr gespannt, was mich in den beiden Folgebänden erwarten wird und hoffe, dass die Rezension hilfreich war. Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

* Bildquelle: http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Haig_FDas_Feuerzeichen_1_164815.jpg

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