Sonntag, 8. November 2015

Rezension "Auf Umwegen" von Andrew Smith

Allgemeines

331 Seiten
Neupreis: 17,99€ (gebundene Ausgabe); 12,99€ (eBook)
Verlag: Königskinder Verlag (zu Carlsen gehörend)
Übersetzer: Hans-Ulrich Möhring
ISBN: 978-3-551-56018-6
Originaltitel: 100 Sideways Miles
Link zum Autor: http://www.authorandrewsmith.com/Author_Andrew_Smith/Home.html

Meine Bewertung

3 Sterne

Inhalt

In "Auf Umwegen" geht es um den 16-jährigen Finn Easton, der kurz vor seinem Schulabschluss steht. Stets an seiner Seite ist der recht beliebte Cade Hernandez. Eines Tages kommt Julia, eine neue Schülerin, an seine Schule. Sofort verliebt er sich in sie, doch bereits nach relativ kurzer Zeit zieht sie schon wieder weg. Finn und Cade machen sich auf den Weg zur Dunston University, die sie nach ihrem Schulabschluss besuchen möchten, doch dann passieren Dinge mit denen sie nicht gerechnet hätten.

Meine Meinung

Wie ich schon in meinem Neuzugänge-Blogpost geschrieben habe, bin ich auf das Buch durch Jesse vom Kanal jessethereader aufmerksam geworden. Ihm hat das Buch sehr gut gefallen, daher dachte ich mir als ich in der Buchhandlung stand, dass ich es doch mitnehmen könnte. Außerdem hat mich die Inhaltsangabe schon in seinen Bann gezogen. 
Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch durchschnittlich gefallen hat. Was positiv ist, dass es sich schnell lesen ließ und der Schreibstil, welcher sehr beschreibend ist, hat mir gut gefallen. Außerdem fand ich den Handlungsstrang echt spannend. 

Was dem ein oder anderen vielleicht nicht so gut gefallen könnte geht mit den Beschreibungen einher, weil durch die Beschreibungen einfach nicht so viel passiert. Mich persönlich hat das nicht großartig gestört. Nachdem ich das Buch eine Nacht hab sacken lassen, ist mir auch aufgefallen, dass man zwar viel von Finn Easton mitbekommt (also wie er sich entwickelt), aber alle anderen Charaktere sind irgendwie flach. Der Einzige der neben Finn auch einen "richtigen" Charakter hat ist Cade. Cade hat mir nicht gefallen, weil er einen sehr rauen Umgangston an den Tag legt. Er schleudert regelrecht mit dem F-Wort um sich. Hinzukommt, dass er auf mich anteilnahmslos wirkt. Wer das Buch schon gelesen hat wird vielleicht wissen was ich meine. Ich will hier ja niemanden spoilern. 

Als letzter Kritikpunkt auf meiner Liste steht die Übersetzung. Die Phrase "Fakt ist:" kommt recht häufig vor. Am Anfang noch gar nicht so, aber dann bei den letzten Kapiteln merkt man es schon. Bei manchen Stellen, dachte ich mir, dass man wahrscheinlich eine andere Übersetzung hätte finden müssen, die dem jugendlichen Sprachgebrauch einfach näher kommt.
 
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es nett für zwischendurch war, aber ich muss es nicht nochmal lesen. 

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